baby, du siehst gut, äh gesund, ach nee… vegan aus.

sweat baby sweat… endlich gibt es keine ausrede mehr, dich nicht zu bevegen. was beim wetter gilt, gilt beim sport erst recht: es gibt kein „keine lust auf sport“, es gibt nur schlechte kleidung. ähm. naja, oder so ähnlich. aber scherz beiseite. vegane sportkleidung ist ein thema, das gar nicht so häufig besprochen wird. warum eigentlich nicht? da kommt doch die frage auf: machen die alle gar keinen sport? oder nur nackt?

damit du nicht flitzen gehen musst (flitzen gehen = nackt übers fußballfeld rennen, um möglichst große aufmerksamkeit zu erzeugen), zeigen wir dir hier, worauf du achten musst bei veganer sportkleidung und wie du dich möglichst nachhaltig für deinen bevegungsmoment kleidest.

übeltäter nummer eins ist und bleibt das leder. in schuhen, an handschuhen, in taschen oder in kompletter ausrüstung – leder scheint überall zu sein. achte beim kauf von sportbedarf auf alternativen. kunstleder aus recycelten plastikflaschen oder kunstfasern stellen gute alternativen dar. auch den neuen trend solltest du im auge behalten: kork. es gibt bereits einige schuhe aus kork – zwar noch keine sportschuhe, aber was nicht ist, wird werden.

gut, leder ist sowas von offensichtlich, das auszuschließen ist keine herausforderung. die versteckten übeltäter, das sind die, die es richtig schwer machen. da wäre zum beispiel karmin – ein roter farbstoff, der aus läusen hergestellt wird. oder der klassiker: leim. der wird in der regel aus glutin, also ausgekochten tierknochen, oder kasein (milchprotein) hergestellt. das fiese: diese stoffe müssen nicht ausgewiesen werden. du tappst also vollkommen im dunkeln, was oder wen du da eigentlich an den füßen trägst.

und dann wäre da noch die schurwolle. gerade wintersportlerinnen und -sportler brauchen es warm und flauschig und greifen gerne auf kleidung mit tierischer wolle zurück. die vielfalt der wollarten ist enorm: von schaf über angora bishin zu alpaka wird wärme und gemütlichkeit versprochen. dass beim scheren die tiere viel leid erfahren und teilweise gar ihr leben lassen, darüber wird kaum gesprochen. auch hier ist die alternative so einfach: biobaumwolle, hanf oder leinen schaffen abhilfe.

egal, was deine bevegung ist. egal, wie oft, wie lange, mit welcher motivation du dich bevegst: die richtige kleidung ist das halbe siegertreppchen. damit du auf dem weg die stufen hoch nicht über tierische überraschungen stolperst, haben wir einen simplen, aber wirksamen tip: frag den hersteller, ob das, was du kaufen willst, vegan ist.

und wenn es jetzt noch zwickt und zwackt, dann hast du bestimmt so viele muskeln aufgebaut, dass dein shirt zu eng geworden ist.